सुभाषित subhāṣita (Aphorismus) – Schüler und Meister

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सुभाषित subhāṣita (Aphorismus) – Schüler und Meister

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Version 2

Last edited: 17-Oct-2009

Exported: 2-Apr-2012

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आचार्यः शिष्यः च ācāryaḥ śiṣyaḥ ca

सुभाषित subhāṣita

आचार्यात् पादमादत्ते पादं शिष्यः स्वमेधया ।

पादं सब्रह्मचारिभ्यः पादम् कालक्रमेण च ॥

 

ācāryāt pādamādatte pādaṃ śiṣyaḥ svamedhayā ।

pādaṃ sabrahmacāribhyaḥ pādaṃ kālakrameṇa ca ॥

Der Schüler erwirbt ein Viertel (seines Wissens) von seinem Meister, ein Viertel durch seinen eigenen Verstand, ein Viertel von seinen Mitschüler und ein Viertel im Laufe der Zeit (durch Lebenserfahrung)

Glossar

सुभाषित subhāṣita [su_1-bhāṣita] adj. m. n. ‘gut gesprochen; beredt’ — n. Aphorismus = kurzer, rhetorisch reizvoller Sinnspruch (Sentenz, Aperçu, Bonmot)

Huet The Sanskrit Heritage Dictionary

सुभाषित subhāṣita [su_1-bhāṣita] a. m. n. bien dit; éloquent — n. belle parole, éloge; stance morale, dicton, proverbe भाषित bhāṣita [pp. bhāṣ] a. m. n. f. bhāṣitā dit, parlé, énoncé — n. langage; not. vernaculaire.

Böhtlingk Sanskrit-Wörterbuch (kürzere Fassung)

भाषित bhāṣita
1) Adj. »s.u. 1. भाष् bhāṣ
2) n. das Sprechen, Rede, Sprache.

भाष् bhāṣ 1
bhāṣate (episch auch Act.)
1) reden, sprechen, plaudern, sagen. भाषित bhāṣita gesprochen.

wikipedia/Aphorismus

Ein Aphorismus ist ein philosophischer Gedankensplitter, der üblicherweise als kurzer, rhetorisch reizvoller Sinnspruch (Sentenz, Aperçu, Bonmot) formuliert und als Einzeltext konzipiert wurde. So genannte geflügelte Worte und pointierte Zitate gelten aus literaturwissenschaftlicher Sicht nicht als Aphorismen. Erst seit dem frühen 20. Jahrhundert als eigenständige Prosagattung anerkannt und erforscht, sind Aphorismen nach wie vor eine widersprüchliche Textform:

* In der Tendenz eher nichtfiktional, sind sie weder der Literatur noch der Philosophie eindeutig zuzuordnen.
* Die Tragweite ihrer Aussage kontrastiert mit ihrer Lakonik. Oft bestehen sie aus nur einem – mitunter elliptischen – Satz, können aber durchaus mehrere Sätze umfassen. Eine klar definierte „Obergrenze“ wird von Literaturwissenschaftlern mehrheitlich abgelehnt. Der Übergang zum „großen Bruder des Aphorismus“, dem Essay, ist fließend.
* Typischerweise formulieren Aphorismen einen geistreichen, betont subjektiven Gedanken. Beispielsweise enthalten sie ein originelles Werturteil, eine persönliche Erkenntnis oder Lebensweisheit, erheben aber schon durch ihre bevorzugten Sujets (Moral, Philosophie, Psychologie, Ästhetik, Politik, Sprache u. a.) den Anspruch auf Allgemeingültigkeit.
* Durch ihre Kürze wirken sie auf manche Leser apodiktisch. Demgegenüber steht die häufig (selbst)ironische und paradoxe Form der aphoristischen Aussage. Nicht selten sind Aphorismen, die dem spontanen Widerspruch ihrer Rezipienten bereits zuvorkommen, indem sie ihn zum Thema machen (Selbstreferenz).

 

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